K 904: Klarer Kurs für starke Ortsteile – SPD-Ortsvorsteher aus Hailer und Meerholz verwehren sich gegen BI-Kritik

Foto: Luftbild Häsler

Mit Verwunderung reagieren die SPD-Ortsvorsteher Daniel Dietrich (Hailer) und Klaus Brune (Meerholz) auf die Kritik der Bürgerinitiative (BI) K904 an ihrem Wahlkampf. „Mit unseren klaren Aussagen zur Überführung und dem Erhalt der K 904 haben wir nicht für Verwirrung gesorgt, sondern klare Kante bei einem der kontroversen Zukunftsthemen unserer Ortsteile gezeigt,“ so die beiden SPD-Lokalpolitiker.

„Es ist bedauerlich, dass unser Beitrag zur Versachlichung der Diskussion rund um das Thema Überführung politisch missbraucht wird. Bedenklich ist, dass uns dabei auch noch unlautere Motive unterstellt werden“, kritisiert Daniel Dietrich eine entsprechende Pressemitteilung der BI.

Stichwort Versachlichung: „Wir sind für eine Überführung, wie sie die politischen Gremien der Barbarossastadt bereits im November 2018 verabschiedet hat. Wir nennen das Kind im Wahlkampf klar und sachlich beim Namen: Überführung – nicht Brücklein und auch nicht Monsterbrücke, wie es die BI gerne tut“, führt sein Meerholzer Kollege Klaus Brune aus. Die jüngst vorgestellte Visualisierung des Main-Kinzig-Kreises ermögliche es jeder Bürgerin und jedem Bürger, sich selbst und unvoreingenommen ein Bild von dem künftigen Bauwerk zu schaffen.

Stichwort klare Aussage: „Wir sind für den Erhalt der Hindenburgallee und der K 904. Wir wollen eine der wenigen Alleen Hessens in ihrem derzeitigen Verlauf bewahren. Wir stehen als SPD klar gegen eine immer wieder heraufbeschworene Verbreiterung und Begradigung der Kreisstraße nach Lieblos“, ergänzt Daniel Dietrich. Dafür bestehe auch keine Notwendigkeit: Die Verteilung des Verkehrsflusses werde allein schon dadurch erreicht, dass für den Kleinverkehr eine Alternative zu Westspange und Umfahrung Bahnhofssiedlung Niedermittlau zur Verfügung gestellt wird. Klar sei aber, dass die Kosten für diese verkehrspolitische Alternative nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern Gelnhausens, sondern vom gesamten Kreis getragen werden müssten.

„Wir möchten an dieser Stelle auch klar betonen, dass wir die Haltung und Argumentation der Anwohner nachvollziehen können. Mit Blick auf die Entwicklung der beiden Stadtteile Hailer und Meerholz und darüber hinaus sind wir jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass eine Überführung die bessere Lösung darstellt“, äußern die beiden Ortsvorsteher.

Bedauerlich finden Daniel Dietrich und Klaus Brune, dass ihnen mittlerweile unlautere Motive unterstellt werden. „Von einer Seite der BI heißt es, wir würden nur noch blind die Parteilinie aus Gelnhausen nachplappern. Von anderer Seite wird uns vorgeworfen, bewusst Verwirrung schüren und den Wähler täuschen zu wollen.“ Genau das Gegenteil sei der Fall: „Wir haben uns unsere eigene Meinung gebildet und vertreten diese klar und nachvollziehbar für die Wählerinnen und Wähler. Statt das unliebsame Thema im Wahlkampf auszuklammern, sprechen wir es klar und deutlich an. Klarer Kurs für starke Ortsteile – die Wählerinnen und Wähler können am Wahltag souverän entscheiden.“