SPD Gelnhausen kontert absurde Falschbehauptungen von CDU und FDP: „Wir waren der Motor der Familienstadt Gelnhausen und werden es auch künftig sein!“

„Wir waren der Motor der Familienstadt Gelnhausen und werden es auch künftig sein“, reagiert der Gelnhäuser SPD-Fraktionschef Ewald Desch auf geradezu absurde Äußerungen der örtlichen FDP und CDU zur aktuellen Situation der Kinderbetreuung in der Barbarossastadt. Beide Parteien hatten den Sozialdemokraten und dem ehemaligen Bürgermeister Thorsten Stolz (SPD) in einer Verlautbarung vorgeworfen, die Schaffung neuer Kindergartenplätze in der Barbarossastadt verschlafen zu haben. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: „Wir haben alleine zwischen den Jahren 2007 und 2017 die Zahl der Betreuungsplätze in Gelnhausen von 870 auf mehr als 1.100 ausgebaut, sowohl in städtischen Einrichtungen als auch bei kirchlichen und freien Trägern, die von uns massiv unterstützt worden sind“, berichtet Desch. Dass Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP), CDU und FDP diesen erfolgreichen Weg seit zwei Jahren nicht konsequent weiter gehen, kritisiert der SPD-Fraktionschef scharf: „Leidtragende sind die Gelnhäuser Eltern, die derzeit dringend auf einen Betreuungsplatz warten“. Deshalb wird die SPD Gelnhausen auch weiterhin auf eine ordentliche Überarbeitung des von Bürgermeister Glöckner vorgelegten, so genannten Kita-Masterplanes pochen. „Hier geht es um die Zukunft unserer Stadt und ihrer Familien, da werden wir keine halben Sachen und unausgegorenen Konzepte akzeptieren“, bekräftigt Desch.

Ebenso wenig werden die Gelnhäuser Sozialdemokraten noch länger unwidersprochen die von Bürgermeister Glöckner, CDU und FDP verbreiteten Unwahrheiten in Sachen Kinderbetreuung hinnehmen, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende. Nicht zuletzt diese beiden Fraktionen seien es letztendlich gewesen, die dem jüngsten Haushalt ihre Zustimmung – und im Fall der CDU sogar jegliche konstruktive Mitarbeit – verweigerten, während die SPD zu ihrer Verantwortung stand und dem Haushalt zustimmte, damit die notwendigen Investitionen in Kinder, Jugend und Familien endlich umgesetzt werden können. „Wenn FDP-Fraktionschef Hendrik Silken in Sachen Kitas nun auch noch von einem durch SPD und Bürger für Gelnhausen verursachten Missstand spricht, ist das eine Verballhornung der Gelnhäuser Bürgerinnen und Bürger, weil diese Behauptung schlichtweg falsch ist“, konstatiert der Sozialdemokrat und nennt Fakten.

So entstanden alleine zwischen 2007 und 2017 nicht nur mehr als 230 neue Betreuungsplätze in der Barbarossastadt. Ein bedeutender Schwerpunkt der städtischen Investitionen unter SPD-Führung lag in diesem Zeitraum trotz finanziell angespannter Haushaltslage auf der Sanierung zahlreicher städtischer Kitas und notwendiger Erweiterungsmaßnahmen. „Als Beispiele nenne ich hier den Neubau des Krippenhauses am Hallenbad, die Planung des Kindergarten-Neubaus in Meerholz, die Sanierungen der Kitas in Roth, in Höchst, am Nippel und am Obermarkt, die Erweiterung der Kita Konrad-Schneider-Weg in Hailer und die Sanierung der Kita Meerholz samt Erweiterung des Außengeländes“, berichtet Ewald Desch. Parallel dazu baute die Stadt kontinuierlich die Klein- und Schulkinderbetreuung in allen Stadtteilen aus, gab den kirchlichen und freien Trägern durch eine deutliche Erhöhung der jährlichen Zuschüsse endlich Planungssicherheit und etablierte gemeinsam mit der Nachbarkommune Linsengericht erfolgreich ein Tageselternprojekt. „In allen Kitas haben wir bereits vor Jahren Küchen eingebaut und Hauswirtschafterinnen eingestellt“, setzt der SPD-Fraktionsvorsitzende seine Aufzählung der Projekte unter sozialdemokratischer Federführung fort, die die Familienstadt nachhaltig gestärkt haben.

Dass die SPD nach Amtsantritt von Bürgermeister Glöckner auch weiterhin die richtigen Weichen für die Gelnhäuser Eltern gestellt sowie Fehlentscheidungen der Rathausspitze korrigiert und verhindert hat, betont der SPD-Fraktionsgeschäftsführer und Stadtverordnete Markus Kolb. „Ich erinnere hier nur an die Rücknahme der Gebührenerhöhungen, die durch Bürgermeister Glöckner ohne Abstimmung mit dem Gesamtelternbeirat durchgeboxt wurden“, nennt er ein Beispiel. Und auch die Erweiterung der Betreuungszeiten in allen städtischen Einrichtungen durchgehend bis 17 Uhr sowie die Verhinderung höherer Eintrittspreise für Familien ins Barbarossafreibad tragen deutliche sozialdemokratische Handschrift, um die Eltern zu entlasten, so Kolb weiter. Ihm stoße in diesem Zusammenhang besonders übel auf, dass es in der Vergangenheit immer einen Dialog auf Augenhöhe mit Eltern und Familien gab, die sich mit ihren Anliegen an die Stadt wendeten. „Das ist heute alles anders. Entscheidungen, beispielsweise die Erhöhung des Essensgeldes in den Kitas oder die Schließung der Kitas an Brückentagen ab dem kommenden Jahr werden einfach über die Köpfe der Elternbeiräte hinweg entschieden“, kritisiert Kolb.

Deshalb, so Ewald Desch und Markus Kolb abschließend, pochten sie auch weiterhin auf einen ordentlichen Kita-Masterplan, der übrigens ebenfalls auf ihre Initiative zurückgeht: „Weil Bürgermeister Glöckner mit seinem Masterplan nicht in die Pötte kommt, haben wir gemeinsam mit den Bürgern für Gelnhausen einen fundierten Maßnahmenkatalog mit Empfehlungen für diesen Masterplan erarbeitet, um zeitnah eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen in den Kitas sicherzustellen und die Qualität der Kinderbetreuung in Gelnhausen nachhaltig zu verbessern. Diese Ziele verfolgen wir konsequent weiter.“