Erich Pipa kündigt finanzielle Zuschüsse des Kreises für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für konkrete Projekte in den Städten und Gemeinden an

Bis auf den letzten Platz besetzt war der politische Dämmerschoppen der SPD Gelnhausen mit Landrat Erich Pipa am Dienstagabend im Gasthaus „Zum Löwen“ in der Gelnhäuser Altstadt. In seiner rund einstündigen Rede fand Erich Pipa klare Worte zu aktuellen Themen aus der Kreispolitik und spannte den Bogen von den Investitionen in die Main-Kinzig-Kliniken an den Standorten Gelnhausen und Schlüchtern, den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis, den bevorstehenden Aufbau einer stationären Hospizeinrichtung im historischen Gebäude des Kreisruheheims in Gelnhausen, der Unterbringung von Flüchtlingen über die Konsolidierung der Kreisfinanzen bis hin zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für kleinere und mittlere Einkommen ein.

In diesem Zusammenhang kündigte Erich Pipa am Dienstagabend in Gelnhausen an, dass er die Kommunen und Bauträger, die sich verpflichten finanzierbaren Wohnraum zu schaffen, auch finanziell durch Zuschüsse des Kreises unterstützen möchte. Dazu erklärte Erich Pipa: "Wenn die SPD am 6. März wieder stärkste Kraft wird und ich für meine Arbeit und meine Ziele auch eine politische Mehrheit erhalte, dann werden wir die Städte und Gemeinden auch durch konkrete finanzielle Zuschüsse pro Wohnung unterstützen, denn die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der wichtigsten Zukunftsherausforderung."

In diesem Zusammenhang lobte Erich Pipa ausdrücklich die jüngsten Aktivitäten in Gelnhausen. Hier hatte die SPD in der letzten Stadtverordnetenversammlung eine entsprechende Initiative zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf städtischen Grundstücksflächen gestartet. Ein klares Bekenntnis gab Erich Pipa zur kommunalen Daseinsvorsorge und den Fortbestand der Main-Kinzig-Kliniken sowie der Alten- und Pflegezentren in Trägerschaft des Kreises ab. Den Verkaufsforderungen der FDP erteilte er eine deutliche Absage und erhielt dafür deutliche Zustimmung der Anwesenden. Er stellte klar: „Mit der SPD und mir wird es keinen Verkauf der gut aufgestellten Main-Kinzig-Kliniken geben. Die Forderung der FDP würde die Medizinstandorte Gelnhausen und Schlüchtern schwächen und wäre von Nachteil für die Menschen in der gesamten Region."

Die Vorsitzende der SPD Gelnhausen, Kerstin Schüler, dankte Erich Pipa für seine klaren Worte und sagte, dass die Stimmung für den 6. März gut sei und es in den letzten Tagen vor allem darum gehe, die Menschen zu motivieren zur Wahl zu gehen und für eine hohe Wahlbeteiligung zu werben.