Reinhard Werner und Jens Scheck führen Wahlvorschlag der Sozialdemokraten an

Ortsvorsteher Reinhard Werner und Ortsbeiratsmitglied Jens Scheck führen den Wahlvorschlag der SPD für den Ortsbeirat in Höchst an. Ihnen folgen die bisherigen Ortsbeiratsmitglieder Doris Müller-Reiter und Walter Spahn. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Grant Hummel, Peter Helmling, Sigrun Weigand und Thomas Betz. „Ich freue mich, dass wir mit einem bewährten Team zu Kommunalwahl im nächsten Jahr antreten. Wir konnten in den zurückliegenden Jahren viele für unseren Stadtteil wichtige Sachthemen nach vorne bringen und wollen die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Thorsten Stolz fortsetzen“, so Reinhard Werner.

Der Ortsbeirat wird alle fünf Jahre im Zuge der hessischen Gemeindewahlen von der Bevölkerung gewählt. Ihm gehören in Höchst sieben Mitglieder an, die aus ihrer Mitte den Ortsvorsteher und einen Stellvertreter wählen. Im Vordergrund der Arbeit der Ortsbeiräte stehen die Sachthemen. „Hier konnten wir in den zurückliegenden Jahren vieles, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Rathaus, der Verwaltung und dem Bürgermeister, erfolgreich auf den Weg bringen. Viele Anliegen und Themen des Ortsbeirates wurden umgesetzt“, blickt Jens Scheck zurück. Als konkrete Beispiele nennen Jens Scheck und Reinhard Werner: „Die Erneuerung der Bushaltestellen in der Leipziger Allee, die Ersatzpflanzungen von Bäumen in der Leipziger Allee, die Neugestaltung des Spielplatzes am Rückersberg, die Installation des festen Blitzers in der Leipziger Allee, die Fortsetzung der Gestaltungsarbeiten auf dem Friedhof, die Einrichtung der neuen Bushaltestelle am Dorfgemeinschaftshaus oder die finanzielle Unterstützung zur Erneuerung und Ergänzung des Kulturweges.“

Als wichtiges Infrastrukturthema für den Stadtteil Höchst nennt die SPD den Breitbandausbau im Stadtteil und damit verbunden die deutliche Verbesserung der Internetverbindungen sowohl für Privatleute als auch Unternehmen vor Ort. „Schnelles Internet ist mittlerweile ein harter Standortfaktor geworden. Hier danken wir dem Main-Kinzig-Kreis und Landrat Erich Pipa für die Umsetzung des Projektes, von dem Höchst maßgeblich profitiert hat“, so Peter Helmling, der erstmal für den Ortsbeirat kandidiert. Der Gelnhäuser Stadtteil Höchst zählte zu den ersten Orten im Main-Kinzig-Kreis, in denen der Breitbandausbau umgesetzt wurde.

Größte Investitionsmaßnahme in Höchst war der Start der energetischen Sanierung der Kindertagesstätte. Hierzu sagt Grant Hummel, der bis vor kurzem auch aktiver Elternbeirat war: „Das war ein wichtiges Anliegen nicht nur des Ortsbeirates, sondern auch der Elternschaft. Insbesondere die Erneuerung der Fenster, Außentüren und die Sanierung des Waschraums sind hier positiv hervorzuheben.“ Die SPD Höchst freue sich zudem, dass im Haushalt 2016 weitere Finanzmittel eingestellt wurden, um im Rahmen eines 2. Bauabschnitts weitere Maßnahmen, insbesondere im Innenbereich der größten städtischen Betreuungseinrichtung, umzusetzen.

Weiter auf der Agenda bleibt für die SPD das Thema Lärmschutzwand. „Wir wissen, dass wir hier „dicke Bretter“ bohren müssen, da wir hier von Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene abhängig sind“, so Doris Müller-Reiter und Walter Spahn. Die SPD in Höchst hat, wie viele Bürger im Stadtteil auch, erhebliche Zweifel an der Funktionalität des 30 Jahre alten Lärmschutzes. „Das Thema wird uns weiter beschäftigen, denn es gibt bislang keine zufriedenstellenden Antworten seitens der zuständigen Landes- und Bundesbehörden“, so Doris Müller-Reiter und Walter Spahn weiter.

Thema für die Zukunft werde zudem die geplante Erweiterung des Baugebietes Stempelberg sein. „Hier werden wir die Planungen aktiv begleiten und großen Wert auf eine vernünftige Anbindung und Erschließung des Baugebietes legen“, blickt das ehrenamtliche Magistratsmitglied Sigrun Weigand voraus.

Auch Bürgermeister Thorsten Stolz lobt die Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren: „Höchst gehört zu den Stadtteilen, die in den letzten Jahren gewachsen sind und zeichnet sich durch eine engagierte Bürgerschaft und ein aktives Vereinsleben aus. Insbesondere gelingt es in Höchst immer wieder „Neubürger“ und „Alteingesessene“ zusammenzuführen. Hier spielen die vielen Vereine, aber auch die Schule und die Kindertagesstätte, eine wichtige Rolle. Deshalb werde ich mich zusammen mit dem Ortsbeirat weiterhin dafür einsetzen, die Einrichtungen vor Ort zu erhalten und die ehrenamtlichen Vereinsstruktur in Höchst zu unterstützen und zu fördern.“