Klausurtagung der SPD Gelnhausen

Die Entwicklung der früheren JOH-Liegenschaften war das bestimmende Thema der SPD Klausurtagung am Wochenende. Die heimischen Sozialdemokraten werden den Weg zur Angebotsabgabe über die SEG unterstützen.

Die bevorstehende Beschlussfassung zur Angebotsabgabe für die ehemalige JOH- Liegenschaften und die Parkplatzfläche am Busbahnhof war das bestimmende Thema der Klausurtagung des SPD Ortsvereins Gelnhausen am vergangenen Wochenende. "Die SPD in Gelnhausen wird den vorgeschlagenen Weg mit der Beauftragung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) zur Abgabe eines Angebots unterstützen", fassen die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Kerstin Schüler und Fraktionsvorsitzender Ewald Desch die Beratungsergebnisse zusammen. In einer sachlichen Diskussion habe die SPD "Pro und Contra" Argumente sehr sorgfältig abgewogen und sich klar dafür entschieden aus Gründen der Stadtentwicklung diesen Weg mitzutragen.

"Die Stadt hat am positiven Beispiel der Entwicklung der ehemaligen Housing Area sehr eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn man Herr des Verfahrens ist", so Kerstin Schüler.
Gerade durch die positiven Erfahrungen im Bereich der Housing Area weist die SPD aber darauf hin, dass es notwendig ist, starke und verlässliche Partner zur Weiterentwicklung des Areals zwischen Ziegelhaus und Hailerer Straße zu gewinnen. "Klar ist deshalb für uns, dass die Stadt Gelnhausen, im Falle eines Zuschlags, private Partner zur Weiterentwicklung des Gesamtareals benötigt", ergänzt Ewald Desch weiter.

Wichtig ist für die heimischen Sozialdemokraten auch der deutliche Hinweis, dass durch die Abgabe eines Angebots noch nicht feststeht, dass die SEG automatisch den Zuschlag erhält: "Hier erinnern wir daran, was Bürgermeister Thorsten Stolz gesagt hat, dass weiterhin private Interessenten vorhanden sind und zudem noch die Gremien der Hypovereinsbank entschieden müssen."

Eines steht für Kerstin Schüler und Ewald Desch aber bereits heute fest: "Die Stadt Gelnhausen wird durch die Abgabe eines Angebots so oder so Bewegung in den gesamten Prozess bringen – und das ist gut."