SPD Gelnhausen
Bewegen statt reden.

Pressemitteilung:

07. Juni 2017

Kerstin Schüler bekennt sich klar zur Beseitigung des leidigen Bahnübergangs Hailer-Meerholz und den Bau einer Überführung

SPD-Bürgermeisterkandidatin reagiert auf aktuelle Diskussion und warnt vor unabsehbaren negativen Auswirkungen auf viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen sowie auf den barrierefreien Umbau der hiesigen Bahnhöfe, falls die Planungen auf Null gesetzt werden – „Man hat sich aus guten Gründen gegen eine Unterführung entschieden“

Mit einem klaren Bekenntnis zur unverminderten Fortsetzung der Planungen zur Beseitigung des leidigen Bahnübergangs Hailer-Meerholz und den Bau einer Überführung als Ersatz schaltet sich SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler in die aktuell entbrannte Diskussion ein. Sie appelliert an die Vernunft aller Beteiligten, das Thema nicht weiter aus rein wahlkampftaktischen Gründen „hochzukochen“ und das Vorhaben am Ende gar erheblich zu verzögern – mit gravierenden negativen Auswirkungen auch auf andere geplante Maßnahmen entlang der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin betont: „Die Stadtverordneten haben sich bereits vor 18 Jahren aus guten Gründen gegen eine Unterführung und für eine Bahnüberführung entschieden. Eine Lösung, die auch heute aufgrund der derzeitigen Faktenlage und im Hinblick auf das Gesamtprojekt richtig erscheint“. Kerstin Schüler weist zudem darauf hin, dass das neue Feuerwehrgerätehaus komplett auf Grundlage der verbindlichen Beschlüsse pro Überführung geplant und gebaut worden ist. Eine Änderung der Planungen würde zu massiven Problemen bei den Zufahrtswegen führen.

Die Bürgermeisterkandidatin mahnt in der aktuell sehr emotional geführten Diskussion mehr Sachlichkeit an und warnt vor den gravierenden Folgen, die eine etwaige Neuplanung mit sich bringen würde: „Wenn wir das Vorhaben zurück auf Null setzen, sorgt das neu aufzulegende Planungs- und Genehmigungsverfahren für jahrelange Verzögerungen, sowohl beim Ausbau des dritten und vierten Gleises als auch beim barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe Hailer-Meerholz und Gelnhausen als auch bei der dringend notwendigen Verbesserung des Lärmschutzes entlang der Strecke. All diese Maßnahmen hängen nämlich unmittelbar miteinander zusammen“.

Die SPD-Bürgermeisterkandidatin erinnert nach ausführlicher Lektüre der Aktenlage daran, dass sich die Stadtverordneten vor 18 Jahren aus guten Gründen für eine Bahnüberführung entschieden haben: „Eine Unterführung, wie sie jetzt wieder ins Spiel gebracht wird, hätte erhebliche Auswirkungen auf den Grundwasserpegel und die Grundwasserströme im gesamten Auenbereich“, weist sie auf unabsehbare Folgen hin, die aus Naturschutzsicht unbedingt vermieden werden müssten. So könne eine Unterführung den Grundwasserfluss dermaßen stark stören, dass es zu negativen Auswirkungen auf die Wassermenge im Wasserschutzgebiet, auf die Vegetation in der Auenlandschaft und auch zu Setzungsschäden an benachbarten Gebäuden kommen kann.

„Ich bin mir sicher, dass die Bahnüberführung die einzig sinnvolle Lösung ist. Deshalb wurde sie damals beschlossen und deshalb ist sie auch jetzt fester Bestandteil aller Planungen“, appelliert Kerstin Schüler abschließend, die aktuelle Beschlusslage beizubehalten. Sie könne zwar verstehen, dass es aktuell zu politischen und emotionalen Diskussionen kommt. Die Maßnahme müsse jedoch im Gesamtzusammenhang mit dem viergleisigen Bahnausbau gesehen werden, ein Stopp sei da zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer zu vermitteln. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin betont: „Nicht zuletzt im Sinne der vielen Pendlerinnen und Pendler warten wir seit Jahren auf das dritte und vierte Gleis sowie den barrierefreien Umbau unserer Bahnhöfe. Die Menschen in Meerholz und Hailer hoffen seit Jahren auf verbesserte Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnstrecke. All das jetzt aufs Spiel zu setzen, kurz bevor die Deutsche Bahn AG in die finale Planungsphase einsteigt, halte ich für mehr als fahrlässig.“

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