SPD Gelnhausen
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Pressemitteilung:

03. Juni 2017

Auf der Deponie bei Hailer entsteht ein Sonnenkraftwerk

+Betriebsleiterin Simone Feige (rechts) erläutert Kerstin Schüler die Details zum neuen Sonnenkraftwerk, das auf der Deponie Hailer entsteht.

Die Deponie Hailer entwickelt sich immer mehr zu einem Energiestandort, der jetzt bald auch Solarstrom liefert: Auf einer rund 1 Hektar großen Fläche im südöstlichen Teil der Deponie soll ein Sonnenkraftwerk entstehen, das mit einer installierten Leistung von rund 520 kWp (Kilowatt peak) die bereits heute im Abfallzentrum produzierte Strommenge tagsüber mehr als verdoppeln wird, kündigte Simone Feige, Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, jetzt bei einem Ortstermin mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler an.

Über Erfahrungen mit Solarstrom verfüge das Abfallzentrum bereits seit dem Jahr 2002, als die ersten Solaranlagen auf Hallendächern in Betrieb gingen, berichtete Simone Feige ihrer interessierten Zuhörerin. „Mit der bereits heute installierten Leistung erreichen wir aktuell rund 100 kWp Sonnenstrom“, machte sie deutlich, dass sich diese tagsüber gewonnene Sonnenenergie mit den neuen Solarmodulen auf einen Schlag fast verfünffacht. Das Solarkraftwerk wird von der Naturenergie Main-Kinzig GmbH errichtet und betrieben, einem jungen Unternehmen, in dem die Kreiswerke Main-Kinzig und die Energieversorgung Offenbach ihre Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien bündeln.

Größter Stromproduzent im Abfallzentrum bleibt jedoch die Anlage, in der das Deponiegas verwertet wird, erläuterte Simone Feige weiter. „Hier hat alleine der Gasmotor eine Leistung von 400 Kilowatt, und das unabhängig von der Tageszeit“, betonte die Leiterin des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft. Hinzu komme eine so genannte ORC-Anlage, die ebenfalls rund um die Uhr aus Abgaswärme weitere 30 Kilowatt Strom erzeugt.

Kerstin Schüler zeigte sich beeindruckt von den Planungen und lobte den sorgfältig gewählten Standort im hügeligen südöstlichen Teil der Deponie: „Auf der nach Süden geneigten Fläche lassen sich mehr Solarmodule installieren als in einer Ebene, ohne dass sie sich gegenseitig verschatten“. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin begrüßte das Projekt auf der Deponie in Hailer und erinnerte abschließend an den Bau des Solarparks oberhalb des Dienstleistungs- und Technologiezentrums Herzbachtal und das Klimaschutzkonzept der Barbarossastadt, die das ehrgeizige Ziel verfolgt, bis zum Jahr 2050 eine ausgeglichene CO2-Bilanz und eine Komplettabdeckung des Energiebedarfs in Gelnhausen aus Erneuerbaren Energien zu erreichen: „Ein Ziel, an dem wir unbedingt festhalten müssen“.

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