SPD Gelnhausen
Bewegen statt reden.

Pressemitteilung:

19. Mai 2017

Kerstin Schüler schlägt „Tag des Natur- und Umweltschutzes“ als Alternative zur „Öko Trends“ vor

SPD-Bürgermeisterkandidatin: Heimische Vereine, Verbände und Organisationen könnten einmal im Jahr auf einem „Nachhaltigkeitsrundweg“ von Roth durch den Stadtwald bis nach Gelnhausen über Umweltschutz und Regionalität informieren

Als Alternative zur bisherigen Umweltmesse „Öko Trends“, die mangels Nachfrage von Ausstellern ab diesem Jahr nicht mehr stattfindet, spricht sich die Gelnhäuser SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler dafür aus, ab 2018 einen „Tag des Natur- und Umweltschutzes“ ins Leben zu rufen, bei dem sich heimische Vereine, Verbände und Organisationen mit ihren Beiträgen und Projekten zu den Themen Natur- und Umweltschutz, Regionalität und nachhaltiges Wirtschaften präsentieren. „In den ‚Öko Trends‘ nahmen viele regionale Projekte ihren Anfang, die das Bewusstsein der Menschen für Naturschutz und Nachhaltigkeit schärfen und für den schonenden Umgang mit unserer Umwelt sensibilisieren“, verweist Kerstin Schüler auf die Bedeutung der Umweltmesse, die stets tausende Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region anzog – darunter sehr viele Familien. Daran möchte sie mit dem „Tag des Natur- und Umweltschutzes“ anknüpfen. Der soll allerdings nicht in einer Halle, sondern ganz bewusst draußen, mit direktem Bezug zu Natur und Umwelt stattfinden.

Und das könnte so aussehen: Imker und weitere Vereine stellen im Bürgervereinszentrum Roth ihre wichtige Arbeit vor, die Mitarbeiter des Stadtwaldes bieten vom Schulfestplatz aus Waldbegehungen an und informieren über die nachhaltige Forstbewirtschaftung, der Solarpark lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein, die Stadtwerke geben rund um den Hochbehälter am Blockhaus Einblicke in die Wassergewinnung im Stadtgebiet und der Waldkindergarten lädt auf seiner großen Wiese Familien zum Naturerlebnis für alle Generationen ein. „Unter dem ‚Tag des Natur- und Umweltschutzes‘ stelle ich mir einen Informationstag vor, an dem sich entlang einer Strecke vom Bürger- und Vereinszentrum Roth über den Wartturm/Solarpark bis nach Gelnhausen hinein heimische Vereine aus dem Natur- und Umweltschutz, der städtische Forst, die Stadtwerke, weitere Betreiber von Solaranlagen und interessierte Gruppen und Organisationen präsentieren“, skizziert die SPD-Bürgermeisterkandidatin ihre Idee weiter. So könnten beispielsweise Obst- und Gartenbauvereine direkt vor Ort nicht nur über die Bedeutung heimischer Streuobstwiesen informieren, sondern auch Einblicke ins Keltern gewähren. Der Lebensraum Wald, die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Bedeutung des Forstes für die Barbarossastadt stünden im Stadtwald im Fokus.

Eine weitere wichtige Station dieses „Gelnhäuser Nachhaltigkeitsrundweges“ sei der Solarpark oberhalb des Technologie- und Dienstleistungszentrums (TDZ), in dem die Besucher am „Tag des Natur- und Umweltschutzes“ anschaulich Einblicke in die Produktion von Solarenergie gewinnen. „Dort könnte auch der hauptamtliche Gelnhäuer Klimaschutzmanager über seine Aktivitäten rund um das Klimaschutzkonzept der Stadt Gelnhausen informieren“, so Kerstin Schüler mit Blick auf die ehrgeizigen Pläne der Barbarossastadt, bis 2050 eine ausgeglichene CO2-Bilanz und eine Komplettabdeckung des Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien zu erreichen.
„Das sind nur einige mögliche Bausteine für einen ‚Tag des Natur- und Umweltschutzes‘, den ich gerne initiieren möchte“, bekräftigt Kerstin Schüler. Ein solcher Aktionstag könne zwar nicht eine mehrtägige Verbraucher- und Informationsausstellung ersetzen, die SPD-Bürgermeisterkandidatin zeigt sich aber abschließend überzeugt: „Ich bin mir sicher, dass wir als Stadt so auch in Zukunft gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und Organisationen einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, unsere Bürgerinnen und Bürger – und ganz besonders junge Menschen – für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren“.

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