SPD Gelnhausen
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Pressemitteilung:

26. April 2017

Kerstin Schüler: Wir müssen das Hallenbad in Gelnhausen künftig wieder unter die direkte Leitung des Zweckverbandes stellen

Die Gelnhäuser SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler spricht sich dafür aus, das Hallenbad wieder unter Leitung und Verwaltung des Zweckverbandes „Mittleres Kinzigtal“ zu stellen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen wieder direkt bei dem von den Kommunen Gründau, Linsengericht und Gelnhausen getragenen Verband angestellt werden. „Nach der kürzlichen Ankündigung des bisherigen externen Dienstleisters, seinen Vertrag zum 30. September zu beenden, ist nun genau der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Weichen entsprechend zu stellen“, empfiehlt Kerstin Schüler der Verbandsversammlung auch dann keinen Dienstleistungsvertrag mehr abzuschließen, wenn der aktuelle Dienstleister seine Betreiberfirma an einen möglichen Nachfolger veräußert.

Die Bürgermeisterkandidatin macht deutlich, dass die Ursprungsidee einer externen Betriebsleitung im Hallenbad keine finanziellen Früchte getragen hat: „Die Entscheidung, das Hallenbad von einem externen Dienstleister betreiben und verwalten zu lassen, brachte keine wirkliche Kostenersparnis und hat sich unterm Strich nicht bewährt“. Im Gegenteil, so Kerstin Schüler weiter: „Das Hallenbad ist in den letzten Jahren nicht mehr aus den Negativschlagzeilen herausgekommen“, erinnert sie an das umstrittene Kraulverbot, das der Hallenbadzweckverband erst vor wenigen Wochen wieder abgeschafft hat. Nun sei der erste Schritt getan, um das Klima wieder zu verbessern, begrüßt die SPD-Bürgermeisterkandidatin diese Entscheidung.

Künftig gelte es zudem, die Atmosphäre speziell im Umgang mit Vereinen, Schulen und Bürgern wieder deutlich zu verbessern: „Wir müssen im Hallenbad wieder ein vernünftiges Miteinander zwischen dem Zweckverband auf der einen Seite sowie Vereinen, Schulen und Bürgern auf der anderen Seite herstellen“, betont Kerstin Schüler. Das Bad wieder direkt unter Leitung des Zweckverbandes „Mittleres Kinzigtal“ zu stellen, sei da genau der richtige Weg: „So bekommen die Mitgliedskommunen des Zweckverbandes wieder größtmöglichen Einfluss auf die künftige Entwicklung des Hallenbades und können die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Bades stellen“.

Kerstin Schüler macht in diesem Zusammenhang auch deutlich, dass sie sich im Fall ihrer Wahl zur Bürgermeisterin am 24. September langfristig für den Erhalt des Hallenbades stark machen wird. „Wir müssen das Bad für unsere Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und die Schulen im mittleren Kinzigtal dauerhaft erhalten“, weist sie auf die große Bedeutung des Hallenbades auch für den Breitensport hin, um die sie als aktive Sportlerin – Kerstin Schüler ist passionierte Langstreckenläuferin – selbst bestens weiß. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine Entwicklung, vor der der Präsident des Landessportbundes (lsb), Dr. Rolf Müller, seit Jahren warnt: „Immer weniger Kinder können schwimmen“. Diese Situation verschärfe sich überall dort noch mehr, wo Hallenbäder schließen und Schwimmen somit nicht mehr als fester Bestandteil des Schulsportes angeboten werden kann. Deshalb unterstützt Kerstin Schüler auch die Forderung des Landessportbundes nach einem so genannten Pfennig für Bäder, um diejenigen Städte und Gemeinden im Kommunalen Finanzausgleich (KFA) zu entlasten, die ihre Hallenbäder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stellen. „Diese Forderung von Dr. Rolf Müller teile ich absolut, da die Städte und Gemeinden, die Hallenbäder vorhalten, enorme finanzielle Anstrengungen unternehmen, um diese Bäder für die Menschen in der Region und damit auch für die Schulen und die Vereine zu erhalten“, betont Kerstin Schüler abschließend.

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